Subsahara-Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft

Die Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) wird partnerschaftlich getragen vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft. Unter der Regionalinitiative setzen sich die Träger gemeinsam für eine Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den Ländern Subsahara-Afrikas ein.

Zielsetzung

Ziel der SAFRI ist die Förderung nachhaltiger und partnerschaftlicher Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Subsahara-Afrika. 

Zu diesem Zweck wollen die Träger gemeinsam

  • die Wahrnehmung Afrikas als Chancenkontinent für die deutsche Wirtschaft stärken
  • den Dialog zwischen deutscher und afrikanischer Wirtschaft und Politik fördern
  • und eine Plattform zum Austausch zwischen deutschen und afrikanischen Partnern bieten.

Durch die Bündelung von wirtschaftspolitischen Aktivitäten der SAFRI-Trägerorganisationen  wird den Interessen der deutschen Wirtschaft in der Region und dem wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Austausch zwischen Deutschland und Afrika größeres Gewicht verliehen. 
Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen und der zunehmenden weltwirtschaftlichen Bedeutung Subsahara-Afrikas gilt es, den Wandel im Sinne unseres strategischen Leitbilds mittels Kooperation, Dialog und Partnerschaft positiv zu gestalten und eine Brücke für Menschen und Märkte zu errichten.

Träger

Die Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) wird partnerschaftlich getragen vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband für Groß-, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA) und dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft. Die Koordination der SAFRI liegt bei DIHK und BDI.

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) 
Der DIHK übernimmt als Dachorganisation der 80 deutschen IHKs die Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäi-schen Institutionen.

Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) 
Als Spitzenorganisation der deutschen Industrie und industrienahen Dienstleister spricht der BDI für 36 Branchenverbände und repräsentiert über 100.000 Unternehmen mit gut acht Millionen Beschäftigten.

Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) 
Der BGA ist die Stimme des Großhandels, des Außenhandels sowie der unternehmensnahen Dienstleistungen und steht für 1,9 Millionen Beschäftigte in Deutschland. Die Unternehmen des BGA erwirtschaften einen Jahresumsatz von 1,8 Billionen Euro.

Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV) 
Der Afrika-Verein arbeitet seit über 80 Jahren im Dienste der Deutsch-Afrikanischen Wirt-schaftsbeziehungen. Er ist der Außenwirtschaftsverband der deutschen Unternehmen und Institutionen mit wirtschaftlichem Interesse an den Staaten des afrikanischen Kontinents.

Vorsitzender

Vorsitzender der SAFRI ist Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG

SAFRI PM Vorsitzwechsel

Kontakt:
Prof. Dr. Heinz-Walter Große
SAFRI-Vorsitzender
c/o Haus der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29
10178 Berlin

Entstehungsgeschichte

Auf Anregung des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl wurde die SAFRI im Mai 1996 als Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft von den führenden deutschen Wirtschaftsverbänden ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel war es, das Interesse der deutschen Außenwirtschafspolitik auf das südliche Afrika zu lenken, um dieses auf der wirtschaftspolitischen Weltkarte Deutschlands zu positionieren.

Das eigentliche Gründungsereignis fand im Oktober 1998 auf einer richtungsweisenden Konferenz in Windhuk, Namibia statt. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. h.c. Jürgen E. Schrempp und in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der Southern African Development Community (SADC) wurde in Form einer abschließenden Erklärung die „Declaration of Windhoek“ – das inhaltliche Gründungsdokument von SAFRI – verabschiedet.

Mit Beginn des Jahres 2015 entschieden sich die SAFRI-Träger, ihre Kooperation zu vertiefen und die Regionalinitiative auf alle Länder Subsahara-Afrikas auszuweiten. Den Vorsitz der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft übernahm Herr Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG.