Presse-Information

17. März 2002

SAFRI stellt auf der ITB Buch über die Peace Parks im südlichen Afrika vor

  • Projekt im Auftrag des SAFRI-Vorsitzenden und DaimlerChrysler-Vorstandsvorsitzenden Jürgen E. Schrempp
  • Vernetzung der Nationalparks im südlichen Afrika wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung
  • Tourismus – Treiber bei der Arbeitsplatzschaffung


Berlin - Die Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft - SAFRI stellt heute in Berlin auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) ein von ihr in Auftrag gegebenes Buch über die Peace Parks im südlichen Afrika vor. Das Buch stammt aus der Feder von Dr. Martin Pabst, Historiker und Publizist mit dem Schwerpunkt gesellschaftliche Entwicklungen insbesondere im südlichen Afrika, und wurde initiiert vom SAFRI-Vorsitzenden und DaimlerChrysler-Vorstandsvorsitzenden Jürgen E. Schrempp.

Die Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft wird getragen von den Spitzen-organisationen der Deutschen Wirtschaft, dem BDI und DIHK sowie dem Afrika-Verein und einer Reihe von mit Afrika besonders verbundenen deutschen Unternehmen. SAFRI verfolgt das Ziel, deutsche Unternehmen mit den bedeutenden wirtschaftlichen Chancen in den Ländern des südlichen Afrika bekannt zu machen. Dabei bietet die Weiterentwicklung des Tourismus im südlichen Afrika ein enormes Wachstumspotenzial über alle Wirtschafts-bereiche. So wird bis zum Jahr 2010 ein möglicher Zuwachs an Arbeitsplätzen von rund 1,6 Millionen prognostiziert. Das geht aus einer Studie des World Travel & Tourism Council aus dem Jahr 1997 hervor, die im Auftrag von SAFRI erstellt wurde.

Vor diesem Hintergrund misst SAFRI der Einrichtung grenzüberschreitender Peace Parks eine herausragende Bedeutung bei. Die grenzübergreifende Zusammenführung von Naturschutzgebieten trägt nicht nur zur Wiederherstellung intakter Ökosysteme bei, sondern auch zur Festigung des Friedens in der Region. Außerdem zeigen Peace Parks eine konkrete Perspektive zur ökonomischen Entwicklung des südlichen Afrika gerade im ländlichen Raum auf. Denn mit der touristischen Erschließung werden heimatnahe Arbeitsplätze und Existenz-möglichkeiten für die einheimische Bevölkerung geschaffen – nicht nur direkt, sondern auch indirekt, denn Tourismus strahlt auf praktisch alle Bereiche der Wirtschaft aus.

Bei der Umsetzung von Peace Parks-Idee werden umfangreiche Infrastrukturprojekte notwendig, die ebenfalls Arbeitsplätze schaffen und nach ihrer Fertigstellung allen Menschen in ihren angestammten Wohngebieten zugute kommen. Das Konzept ist eine privat-wirtschaftliche Initiative, welche die Staaten aufgegriffen haben. Gerade für deutsche Unternehmer eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten. Die Peace-Parks-Initiative ist ein herausragendes Beispiel für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung im südlichen Afrika. Auch wird sie zum Meilenstein der “Afrikanischen Renaissance” werden, wie vom südafrikanischen Präsident Thabo Mbeki beschworen und in das Konzept der New Partnership for Africa’s Development (NEPAD) eingebracht.
Wegen dieser hervorragenden Prognosen unterstützt SAFRI die Arbeit der gemeinnützigen “Peace Parks Foundation”, der auch DaimlerChrysler als Gründungsmitglied angehört. Gefördert von Weltbank, Southern African Development Bank (SADB), Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und anderen Institutionen werden im südlichen Afrika in den kommenden Jahren Naturschutz-Großprojekte im Umfang von mehreren Hunderttausend Quadratkilometern realisiert.

“Mit den Peace Parks wollen wir nicht nur den Frieden zwischen benachbarten Völkern, sondern auch den Frieden zwischen Mensch und Natur fördern. Diese Parks stützen die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region, sind ein wichtiger Pfeiler für den dortigen Tourismus, schaffen damit wichtige Arbeitsplätze und tragen zur Bewahrung der Artenvielfalt bei”, schreibt Jürgen E. Schrempp im Vorwort und empfiehlt das Buch “Grenzüberschreitende Peace Parks im südlichen Afrika” seinen Lesern. Das Buch liegt auch in englischer Sprache vor.

Für den Gründer und Präsidenten der Peace Parks Foundation, den südafrikanischen Unternehmer Dr. Anton Rupert, der 1997 die gemeinnützige Peace Parks Foundation ins Leben gerufen hat, ist die Verbindung von Ökologie und Ökonomie bei diesem Projekt von entscheidender Bedeutung. Rupert: "Durch die Schaffung grenzüberschreitender Peace Parks werden Arbeitsplätze für Millionen Menschen entstehen. Kein anderer Sektor schafft in Afrika so viele Arbeitsplätze wie der Tourismus.” Dieses Potenzial sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Dabei kann Rupert sich eine weit über die derzeitige Ausdehnung des Projekts hinaus-reichende Entwicklung des Peace Parks-Gedankens vorstellen. Nach Vollendung aller Projekte im südlichen Afrika werden 300.000 Quadratkilometer unter Naturschutz stehen. Die Peace Parks-Idee wird in allen Teilen der Welt mit großer Aufmerksamkeit betrachtet und bereits auf andere Länder übertragen.

Die Staatschefs von Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Simbabwe und Swaziland sind Schirmherren der PPF. Was Südafrika anbetrifft, so ist Nelson Mandela als ehemaliger Staatschef “Patron Emeritus”. Als deutsche Schwesterorganisation wurde im Jahr 2001 die Peace Parks Deutschland e.V. ins Leben gerufen. Die gemeinnützige Organisation finanziert sich aus Spenden.


Kontaktadressen:

Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft – SAFRI
Büro des Vorsitzenden
c/o DaimlerChrysler AG, HPC 1124, 70546 Stuttgart
Tel. +49 (0)711 17 93250, Fax +49 (0)711 17 93816
e-mail: info@safri.de, Internet: www.safri.de

DaimlerChrysler AG, Communications
Ursula Mertzig-Stein
Tel. +49 (0)711 17 93315



Press-Information

17 March 2002


SAFRI Presents Book on Transfrontier Peace Parks in Southern Africa at ITB
  • Project commissioned by Jürgen E. Schrempp, Chairman of SAFRI and CEO of DaimlerChrysler
  • Connecting the national parks in Southern Africa furthers economic development
  • Tourism a driving force for creating jobs
Berlin — At the International Tourism Exchange (ITB) in Berlin, the Southern Africa Initiative of German Business - SAFRI today presents a book about Peace Parks in Southern Africa. The author of the book is Dr. Martin Pabst, a historian and journalist whose work concentrates on social developments, especially in Southern Africa. The book project was initiated by the Chairman of SAFRI, Jürgen E. Schrempp, who is also Chairman of the DaimlerChrysler Board of Management.
The Southern Africa Initiative of German Business is supported by the leading German business organizations, the Federation of German Industries (BDI) and the Association of German Chambers of Industry and Commerce (DIHK), as well as the Africa Association and numerous German companies that have special ties with Africa. The goal of SAFRI is to inform German companies about the significant economic opportunities that await them in the countries of Southern Africa. One of the fields with tremendous growth potential across all sectors is tourism. About 1.6 million new jobs could be created through tourism by 2010, according to a study commissioned by SAFRI and conducted by the World Travel & Tourism Council in 1997.
In this context, SAFRI views the establishment of transnational Peace Parks as having extraordinary significance. Cross-border nature conservation areas not only restore intact ecosystems but also promote peace within the region. Moreover, the Peace Parks provide a concrete example of future opportunities for economic development in Southern Africa, especially in rural areas. Opening up these areas to tourism will create jobs for the local population and promote the establishment of local businesses. In addition to these direct effects there will also be indirect ones, as tourism has a positive impact on virtually all the sectors of a national economy.
Before Peace Parks can become reality, large-scale infrastructure projects must be implemented; these too generate jobs, and after their completion they bring benefits to all the people who live in the region. This concept, which was initiated by the private sector, has been picked up by the national governments in Southern Africa. A wealth of possibilities is thus being opened up for German businesses in particular. The Peace Parks initiative is an extraordinary example of ecologically and economically sustainable development in the region. What’s more, it will become a milestone in the ”African Renaissance” evoked by the President of South Africa, Thabo Mbeki, which has taken shape in the concept of the New Partnership for Africa’s Development (NEPAD).
Encouraged by these excellent prospects, SAFRI is supporting the work of the nonprofit Peace Parks Foundation, of which DaimlerChrysler is a founding member. With the support of the World Bank, the Southern African Development Bank (SADB), the German Bank of Reconstruction and Development (KfW) and other institutions, the coming years will see large-scale projects for creating wildlife sanctuaries measuring hundreds of thousands of square kilometers in Southern Africa.
”Peace Parks are supported by SAFRI, the Southern Africa Initiative of German Business, and their purpose is not just to promote peace between neighbouring peoples, but also between Man and Nature. These parks have an important role to play in the sustainable economic development of the region, they are a key factor in local tourism, and they therefore create vital jobs as well as contributing to the preservation of biodiversity”, writes Jürgen E. Schrempp in his preface to the book ”Transfrontier Peace Parks in Southern Africa.”
The South African entrepreneur Dr. Anton Rupert, who founded the nonprofit Peace Parks Foundation in 1997 and is now its Chairman, sees the crucial importance of this project in the combination of environmental protection and economic development. ”The creation of transfrontier Peace Parks will generate jobs for millions of people,” says Dr. Rupert. ”No other sector creates as many jobs in Africa as does tourism.” And this potential is still far from being fully exploited, he adds.
Moreover, Dr. Rupert can well imagine the concept of the Peace Parks expanding far beyond the project’s present dimensions. After all of the projects in Southern Africa have been completed, conservation areas measuring 300,000 square kilometers will extend throughout the region. The Peace Parks concept is being followed with great interest by observers all over the world and is already being transferred to other countries.
The Foundation has patrons of note: the Heads of State of Botswana, Lesotho, Malawi, Mozambique, Zimbabwe and Swaziland. In South Africa, former president Nelson Mandela is the Foundation’s ”patron emeritus”. Peace Parks Deutschland e.V., a nonprofit sister organization financed by donations, was founded in Germany in 2001.
Contact addresses:
Southern Africa Initiative of German Business – SAFRI
Office of the Chairman
c/o DaimlerChrysler AG, HPC 1124, 70546 Stuttgart, Germany
Tel. +49-(0)711-17-93250. Fax +49-(0)711-17-93816
e-mail: info@safri.de, Internet: www.safri.de

DaimlerChrysler AG, Communications
Ursula Mertzig-Stein
Tel. +49 (0)711 17 93315













Sehr geehrte Damen und Herren,

am 17. März 2002 haben wir die Gelegenheit, bei einer Pressekonferenz anlässlich der ITB das Engagement von SAFRI im Bereich des Tourismus zu präsentieren. Herr Gordes von der ASA (Arbeitsgemeinschaft Südliches Afrika), Herrn Prof. van Riet, dem Executive Vice-Chairman der Peace Parks Foundation sowie Herr Dr. Michael Blank, DIHK, werden über die “Grenzüberschreitenden Peace Parks im südlichen Afrika” berichten. Bei diesem Anlass wird auch die von unserem Büro herausgegebene Broschüre der Tourismus-Fachpresse vorgestellt.

Die Pressekonferenz findet am 17.März um 13:00 Uhr (bis 13:45 Uhr) im ICC Berlin, Saal 6, statt.

Sollten Sie an einer Teilnahme interessiert sein, bitten wir um Anmeldung bis zum 13.03.02 unter Tel.: (0711) 17 93093.

Mit freundlichen Grüßen


Josef C. Gorgels