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Jürgen E.
Schrempp
Öffentliche Vorstellung des Peace Parks – Buches in Berlin am 26. November 2001 Einführung Exzellenzen und unter Ihnen unser Botschafter Prof. Bengu, Frau Staatssekretärin Dr. Eid, my dear friend Dr. Anton Rupert, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde Afrikas, Ich freue mich sehr, Ihnen heute ein besonderes Buch vorstellen zu können. Ein Buch über das südliche Afrika, das in unnachahmlicher Weise den überwältigenden Zauber dieser Region einfängt. Aber das wirklich besondere an diesem Buch ist, es präsentiert eine großartige Idee: Die Idee grenzüberschreitender Kooperation für eine bessere Zukunft. Dr. Anton Ruperts Idee der Peace Parks. Für die hervorragend gelungene Umsetzung
möchte ich Herrn Dr. Pabst ausdrücklich gratulieren.
Denn Sie haben auch die mit dem Konzept verbundenen Chancen für die deutsche Wirtschaft eindrücklich dargestellt. Wir alle bei SAFRI sind fest von diesen Chancen überzeugt. Und wir wissen, daß Afrika ein immenses Potential für eine sehr positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung bietet. Allerdings sind diese großen Möglichkeiten für weite Teile der Öffentlichkeit und leider auch für eine zu große Zahl potentieller Investoren manchmal nur schwer zu erkennen. Der Blick wird verstellt von sehr ernst zu nehmenden Problemen:
Unsere Aufgabe als Freunde Afrikas ist es, das Blickfeld frei zu räumen, die Probleme zu lösen und klare Perspektiven zu schaffen. Ich habe selbst fast 11 Jahre in Afrika gearbeitet. Und Südafrika ist mittlerweile zu meiner zweiten Heimat geworden. Darum ist mir der wirtschaftliche Aufbau des Kontinents auch ein ganz persönliches Anliegen. Nur – letztendlich liegt die Zukunft Afrikas in den Händen der Afrikaner. Nachhaltige Entwicklung kann es nur von innen heraus geben. Ich freue mich deshalb sehr, daß im Juli diesen Jahres die “New African Initiative” ins Leben gerufen wurde. Diese Union ist ein vielversprechender Ansatz, um die Wettbewerbsposition Afrikas entscheidend zu verbessern. Ich begrüße es ebenfalls außerordentlich, daß die G8 bei Ihrem Gipfel in Genua beschlossen haben, diese Initiative tatkräftig mit einem Aktionsplan für Afrika zu unterstützen. In diesem Zusammenhang begrüße ich auch die Ergebnisse der WTO-Konferenz von Doha, wonach sich die internationale Gemeinschaft verpflichtet hat, auf die kommenden Herausforderungen der “Developing Countries” besser einzugehen um Lösungen zu finden. Dies bedeutet für Südafrika neue positive Perspektiven z.B. in den Handels-beziehungen mit der Europäischen Union. Ich begrüße auch den Hinweis in der Abschlußdeklaration von Doha, der den World Summit on Sustainable Development in Johannesburg im September 2002 als außerordentlich wichtig für die zukünftige Entwicklung der sozialen und umweltpolitischen Situation in der Welt hervorhebt. Wir von DaimlerChrysler werden unseren Beitrag zum Gelingen diese World Summit leisten. Wir haben soeben eine internationale vorbereitende Konferenz in Magdeburg, zusammen mit dem United Nations Environment Program, erfolgreich abgehalten. Denn unser gemeinsames Ziel ist klar: Afrika muß einen größeren Raum auf der Investitions-Landkarte einnehmen. DaimlerChrysler ist mit 4.400 Beschäftigten in 5 Standorten in Südafrika bereits heute einer der größten Investoren der Region. Weitere Investitionen müssen folgen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Tourismusindustrie zu. Denn Tourismus
Mehr noch. Menschen kommen als Fremde, aber sie gehen als Freunde Afrikas. Die großartigen Peace Parks von Dr. Anton Rupert sind ein Meilenstein in der Entwicklung der Tourismusindustrie im südlichen Afrika. Sie sind ein Paradebeispiel für afrikanische Eigeninitiative – koordiniert über mehrere Staaten. Die Peace Parks stehen für eine neue Dynamik in der Entwicklung Afrikas. Ladies and Gentlemen,
And now let me address the man who turned this marvellous vision of peace into reality – my dear friend Dr. Anton Rupert. Anton, I am honoured and privileged that you join us here today. Your vision of co-operation across borders symbolises the current initiatives for Africa´s future: • Your Peace Parks, • SAFRI, • the New African Initiative and • the G8 action-plan for Africa, They all stand for a new map. A map on which there are fewer economic borders. A map, showing a world where self-interest is replaced by common interest. Where progress is based on partnership. I would like to thank you for drawing an important part of this map. Please let me dedicate the very first copy of our Peace Parks-book to you. Dr. Ruppert, it would be my pleasure if you join me here to hand over this book on your great idea. |