SAFRI stellt Buch über die Peace Parks vor
Berlin –
Die Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) hat heute
in Berlin in Anwesenheit zahlreicher Botschafter aus den Ländern der Region
sowie der Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und G8-Beauftragten des
Bundeskanzlers für die “New African Initiative”, Dr. Uschi Eid,
ein Buch über die Peace Parks im südlichen Afrika der
Öffentlichkeit vorgestellt.
Der SAFRI-Vorsitzende, DaimlerChrysler-Vorstandsvorsitzender Jürgen E. Schrempp, überreichte das Buch dem Initiator der Peace Parks, dem südafrikanischen Unternehmer Dr. Anton Rupert. Das Buch stammt aus der Feder von Dr. Martin Pabst, Historiker und Publizist mit dem Schwerpunkt gesellschaftliche Entwicklungen insbesondere im südlichen Afrika. SAFRI verfolgt das Ziel, deutsche Unternehmen
mit den großen wirtschaftlichen Chancen in den Ländern des
südlichen Afrika bekannt
zu machen. Dabei bietet der Tourismus im südlichen Afrika ein enormes Wachstums-potenzial in breiten Wirtschaftsbereichen. So wird bis zum Jahr 2010 ein möglicher Zuwachs an Arbeitsplätzen von rund 1,6 Millionen prognostiziert. Das geht aus einer Studie des World Travel & Tourism Council aus dem Jahr 1997 hervor, die im Auftrag von SAFRI erstellt wurde. Vor diesem Hintergrund misst SAFRI der
Einrichtung grenzüberschreitender Peace Parks eine herausragende Bedeutung
bei. Die enge Zusammenarbeit benachbarter Länder dient der Festigung des
Friedens in der Region. SAFRI unterstützt die Arbeit der Peace Parks
Foundation, der auch DaimlerChrysler als Gründungsmitglied
angehört.
“Mit den Peace Parks wollen wir nicht
nur den Frieden zwischen benachbarten Völkern, sondern auch den Frieden
zwischen Mensch und Natur fördern. Diese Parks stützen die nachhaltige
wirtschaftliche Entwicklung der Region, sind ein wichtiger Pfeiler für den
dortigen Tourismus, schaffen damit wichtige Arbeitsplätze und tragen zur
Bewahrung der Artenvielfalt bei”, schreibt Schrempp im Vorwort und
empfiehlt das Buch “Grenzüberschreitende Peace Parks im
südlichen Afrika” seinen Lesern. Dabei weist Schrempp nicht nur auf
die Vielzahl der touristischen Reize hin, sondern auch auf die damit verbundenen
geschäftlichen Möglichkeiten, die es zu nutzen gelte. “Lassen
Sie sich einfangen und verzaubern von der Vielfalt dieses faszinierenden
Kontinents. Ich bin sicher, Sie werden mir Recht geben: Afrika ist mehr als eine
Reise wert”.
Der Staatspräsident von Mosambik, Joaquim
Chissano, ebenfalls ein Förderer der Peace Parks, wünscht sich, dass
möglichst viele Touristen aus Deutschland die Parks besuchen. “Auch
sollen die Naturschutzprojekte Unternehmer anziehen, deren Kapital und Erfahrung
wir beim Aufbau unseres Landes so dringend benötigen”, schreibt
Chissano in einem Grußwort.
Für den Gründer und Präsidenten
der Peace Parks Foundation, den südafrikanischen Unternehmer Dr. Anton
Rupert, der 1997 die gemeinnützige Peace Parks Foundation ins Leben gerufen
hat, ist die Verbindung von Ökologie und Ökonomie bei diesem Projekt
von entscheidender Bedeutung. Rupert: "Durch die Schaffung
grenzüber-schreitender Peace Parks werden Arbeitsplätze für
Millionen Menschen entstehen. Kein anderer Sektor schafft in Afrika so viele
Arbeitsplätze wie der Tourismus.” Dieses Potenzial sei bei weitem
noch nicht ausgeschöpft.
Dabei kann Rupert sich eine weit über die
derzeitige Ausdehnung des Projekts hinausreichende Entwicklung des Peace
Parks-Gedankens vorstellen. Nach Vollendung aller Projekte im südlichen
Afrika werden 300.000 Quadratkilometer unter Naturschutz stehen. Rupert strebt
an, Peace Parks vom südlichen Afrika auf andere Teile Afrikas auszudehnen
und auch in andere Teile der Welt. Er zitiert den früheren
Staatspräsidenten von Südafrika, Nelson Mandela, der sich vor kurzem
für die Einrichtung eines Peace Parks zwischen Nord- und Südkorea
eingesetzt hat. Mandela hat sich mit seinem ganzen Prestige hinter die Ziele der
Peace Parks Foundation gestellt und gehört als “Patron
Emeritus” zu den Ratgebern und Förderern.
Zu den Schirmherren des Foundation
gehören die Staatschefs von Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik,
Südafrika und Swasiland. Als deutsche Schwesterorganisation wurde im Jahr
2001 die Peace Parks Deutschland e.V. ins Leben gerufen. Die gemeinnützige
Organisation finanziert sich aus
Spenden.
Internetadresse: Zusätzliche Informationen und Nachrichten von DaimlerChrysler finden Sie im Internet: www.media.daimlerchrysler.com Spezielle Informationen zur Südliches Afrika-Initiative der Deutschen Wirtschaft finden Sie unter www.safri.de. |