Prof. Jürgen E. Schrempp

Empfang südafrikanischer Nationalfeiertag &
Gratulation DaimlerChrysler Award

6. Mai 2003
Mercedes-Benz Museum, Untertürkheim

wie gehalten


Dear First Lady Zanele Mbeki,

sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

dear Excellency Lindiwe Mabuza –
or, as I usually say: My sister,

dear Excellencies,

sehr geehrte Vertreter des diplomatischen und konsularischen Korps,

verehrte Frau Landeshauptmann Klasnic,

sehr geehrte Vertreter der Bundes- und Landesregierungen und der Kommunalverwaltungen,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Freunde Südafrikas!
Ich freue mich sehr, Sie in meiner Eigenschaft als südafrikanischer Honorargeneralkonsul anlässlich des Nationalfeiertags von Südafrika hier im Mercedes-Benz Museum herzlich willkommen zu heißen.

Das Mercedes-Benz Museum verkörpert die großartige Geschichte der wertvollsten Automobilmarke der Welt – und damit einen bedeutenden Teil der Identität von DaimlerChrysler.

Und nur ein solcher Ort kann einem bedeutenden Ereignis wie diesem – dem zehnten Freedom Day der Republik Südafrika – den gebührenden Rahmen geben.

Ladies and Gentlemen,

I would like to extend a special welcome to one of the most gracious and outstanding women in South Africa.

Just over a week ago – on the actual Freedom Day – she watched proudly as her husband was inaugurated for his second term.

I refer, naturally, to the country’s First Lady, Mrs. Zanele Mbeki.

Everything she does displays her deep understanding of, and endless compassion for, her people.

And, as a result, the First Lady is loved and respected by all South Africans.

Mrs. Mbeki, thank you so much for traveling such a long distance to be here.

This is also the right moment to pay special tribute to President Thabo Mbeki himself.

I have come to know him as an exceptional leader.

Indeed, the way the South African electorate responded to his leadership last month is unprecedented in the country’s history.

It was a triumph for peaceful democracy and further evidence of the political miracle that is South Africa.

And I am so proud to be that country’s diplomatic representative in this part of the world.

Ganz besonders möchte ich mich auch bei Herrn Bundeskanzler Schröder für sein Kommen bedanken.

Herr Bundeskanzler, es ist uns eine große Ehre, Sie heute bei uns zu haben.

Sie würdigen damit in bedeutender Weise die außerordentliche Erfolgsgeschichte Südafrikas.

Meine Damen und Herren,


der diesjährige Nationalfeiertag der Republik Südafrika ist ein ganz besonderer:

Zehn Jahre Freiheit.

Dieser Zeitraum ist Ausdruck der Stabilität, die in Südafrika mit dem Übergang zu einer modernen Demokratie geschaffen wurde.

Für diesen Weg aus der Finsternis der Unterdrückung steht ganz besonders ein Mann, der zu den größten Persönlichkeiten unserer Zeit gehört:

Nelson Mandela.

Nicht mit Waffengewalt, sondern mit seinen Worten und seinem Wirken hat er das Land verändert.

Sein unerschütterlicher Glaube an die Gleichberechtigung aller Menschen ist in Südafrika nun schon seit einer Dekade anhaltende Realität geworden.

Wie Sie wissen, liegt mir die Entwicklung dieses wunderbaren Landes ganz besonders am Herzen.

Und so empfinde ich dieses Freiheitsjubiläum auch persönlich als einen wahren Glückstag.

DaimlerChrysler glaubt an Südafrika und seine Zukunft.


Heute beschäftigen wir an fünf Standorten 4.500 Mitarbeiter.

Darüber hinaus sichern wir einige Tausend Arbeitsplätze bei unseren Zulieferern.

Wir bauen in Südafrika jedes Jahr über 50.000 Fahrzeuge – davon in unserem Werk in East London 40.000 Rechtslenker der Mercedes-Benz C-Klasse.

Und wir verstehen uns nicht nur als bedeutender Teil des wirtschaftlichen – sondern auch des gesellschaftlichen Lebens:




Meine Damen und Herren,

heute Abend haben Sie übrigens Gelegenheit, eine unserer Initiativen unmittelbar zu unterstützen:

Der gesamte Erlös aus den Verkäufen an den hier im Museum aufgebauten Markständen kommt einer Kindertagesstätte zugute, die DaimlerChrysler-Mitarbeiter in einem Armenviertel in East London mitaufgebaut haben.

Als Teil der globalen Wirtschaft ist Südafrika der Wachstumsmotor des afrikanischen Kontinents und Ausdruck des großen Potenzials des gesamten südlichen Afrika.

Die deutsche Wirtschaft hat früh an dieses Potenzial geglaubt.

Im Rahmen der “Südlichen Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft”, SAFRI, leisten wir unseren Beitrag, um das wirtschaftliche Wachstum in den Staaten des südlichen Afrika zu verstärken.

Am heutigen Tag ist die Übergabe der Leitung des SAFRI-Büros von Joe Gorgels an Matthias Kleinert erfolgt.
Lieber Joe, für die überaus erfolgreiche Arbeit in mehr als sieben Jahren als Leiter des SAFRI-Büros danke ich Dir ganz persönlich.

Dein Engagement war stets prägend für SAFRI – und ging weit über das Selbstverständliche hinaus.

Vor diesem Hintergrund bin ich froh, dass mit dem erfahrenen Brückenbauer Matthias Kleinert die Leitung des SAFRI-Büros auch zukünftig in den besten Händen liegt.

Meine Damen und Herren,

es freut mich zu sehen, dass unser Engagement in den Ländern des südlichen Afrika auf fruchtbaren Boden fällt.

Die Initiative “New Partnership for Africa‘s Development”, NEPAD, bündelt die gemeinsamen Anstrengungen dieser Staaten zur Stärkung der Wirtschaft, um den Kontinent aus eigener Kraft in eine bessere Zukunft zu führen.

Hierbei gibt es noch eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen.


Ich bin sicher, dass Thabo Mbeki und sein Team alles tun werden, um Südafrika auf seinem Weg zu Wachstum, Wohlstand und Stabilität weiter voran zu bringen.

Und ich freue mich sehr, innerhalb des Internationalen Beraterkreises des südafrikanischen Präsidenten weiterhin einen Beitrag zu dieser Arbeit leisten zu können.

Politik und Wirtschaft haben viele gemeinsame Ziele.

Mit seiner Afrika-Reise Anfang dieses Jahres hat der Bundeskanzler den afrikanischen Kontinent in das Blickfeld der deutschen Öffentlichkeit gerückt.

Der Besuch von Bundeskanzler Schröder in Südafrika, der begleitet wurde von einer grossen Wirtschaftsdelegation, hat hierbei vor allem eines zum Ausdruck gebracht:

Die gemeinsame Verantwortung von Politik und Wirtschaft für ein Land und seine Menschen.

In Südafrika wollen wir diesen Ansatz weiter vertiefen, um gemeinsam schneller ans Ziel zu kommen.

Einige kritische Stimmen erkennen diese Chance nicht.

Sie haben Afrika verloren gegeben und räumen dem Kontinent schon lange keine Zukunft mehr ein.

Diese Kritiker ignorieren die erstaunlichen Entwicklungen in Südafrika.

Das Land und seine Menschen haben in den letzten zehn Jahren viel erreicht.

Und ich bin von den Möglichkeiten zur Fortsetzung der bisherigen Erfolgsgeschichte überzeugt.

Alle, die sich dem Land verbunden fühlen, können ebenfalls dazu beitragen, Südafrikas Potenzial stärker in das Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Geben Sie Ihre Beigeisterung für dieses faszinierende Land weiter!

Damit schaffen Sie die Grundlage für künftiges Engagement in Südafrika –
für dieses phantastische Land und für seine großartigen Menschen.

Ladies and Gentlemen,

It is South Africa’s immense good fortune that it has such a woman as Zanele Mbeki at its President’s right hand.

Mrs. Mbeki, you have done us great honor by coming here to speak to us about your beautiful country.

Ladies and Gentlemen,

The First Lady of South Africa.