Ziele und Mitwirkende
Die Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft – SAFRI wurde im Mai 1996 auf Anregung von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl von den drei Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen:
| ◊ | Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV), |
| ◊ | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) |
| ◊ | Deutscher Industrie und Handelskammertag (DIHK) |
Unter dem Vorsitz des damaligen Daimler Vorstandsvorsitzenden Professor Jürgen E. Schrempp erarbeitete das aus führenden Repräsentanten der deutschen Wirtschaft zusammengesetzte SAFRI-Exekutivkomitee die Ziele der SAFRI.
Es gilt, das Augenmerk der deutschen Wirtschaft auf eine vielversprechende Region zu richten: die in der Southern African Development Community (SADC) zusammengeschlossenen Länder des südlichen Afrika. SAFRI ist die zentrale Anlauf- und Kontaktstelle zwischen der Privatwirtschaft in Deutschland und der Privatwirtschaft im SADC Raum und hat seit ihrer Gründung zahlreiche Projekte und Maßnahmen durchgeführt.
SAFRI weist auf Investitions- und Handelsmöglichkeiten für die deutsche Wirtschaft hin, stellt Kontakte zwischen deutschen und afrikanischen Unternehmern her und leistet gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um das Bild Afrikas in den deutschen Medien zu verbessern und Deutschland im südlichen Afrika zu präsentieren. Damit leistet SAFRI einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Milleniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.
Trotz struktureller Probleme in der Region und der noch nicht abgeschlossenen politischen und wirtschaftlichen Integration sieht SAFRI das große Potenzial der dortigen Volkswirtschaften und ist von den großen Möglichkeiten überregionaler Infrastrukturprojekte überzeugt - gerade auch für die deutsche Wirtschaft. Vordringliches Anliegen von SAFRI ist es, auf eine kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investoren hinzuwirken.
Das Büro des SAFRI-Vorsitzenden in Stuttgart entwickelt Aktivitäten, hält enge Verbindung zu den drei Trägerorganisationen, zur Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Johannesburg) und zu den im Exekutivkomitee vertretenen Firmen. Durch das Netzwerk der Trägerorganisationen und des Exekutivkomitees verfügt SAFRI über
| ◊ | eine langjährige Afrika-Expertise, |
| ◊ | ein gut ausgebautes System von „Antennen“ und Ansprechpartnern in allen SADC-Staaten, |
| ◊ | ein flächendeckendes Netzwerk zu allen Bereichen der deutschen Wirtschaft, |
| ◊ | etablierte Kontakte zur Bundesregierung, den Ministerien und sonstigen Institutionen. |
SAFRI setzt Schwerpunkte in den Bereichen Informationsvermittlung, Aufbau von Goodwill und Herstellung von Kontakten zu Geschäftspartnern und Institutionen wie DEG ,GTZ und KfW. Hierbei engagieren sich führende deutsche Wirtschaftsvertreter als Leiter von Delegationsreisen sowie Podiumsteilnehmer auf Konferenzen.
Die in Deutschland durchgeführten Veranstaltungen haben dazu beigetragen, einer Vielzahl von Unternehmen ein differenziertes und positives Bild von den Ländern des südlichen Afrika zu vermitteln, auf besonders vielversprechende Wirtschaftssektoren hinzuweisen und Kontakte zwischen deutschen und afrikanischen Unternehmen zu knüpfen.
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