Brücke ins südliche Afrika: Information und Kommunikation
Effiziente Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ist der Schlüssel für erfolgreiche Investitionsförderung. Das Büro des SAFRI-Vorsitzenden entwickelt, bündelt und koordiniert vielfältige Aktivitäten. Das äußere Erscheinungsbild wird geprägt durch regelmäßig aktualisierte Broschüren und einen Internet-Auftritt (www.safri.de).
Der Afrika-Verein veröffentlicht zweiwöchentlich den Newsletter „Afrika-Brief“ und die zweimonatige „Afrika-Wirtschaft“. Auf europäischer Ebene ist er führende Kraft des Netzwerkes European Business Council for Africa and the Mediterranean (EBCAM). Der DIHK ist bei EUROCHAMBRES vertreten, einem EU-weiten Netzwerk von 46 nationalen und 2000 regionalen und lokalen Handelskammern mit weit gefächerten Informations- und Dienstleistungen. Das deutsche Kammernetzwerk bündelt seine vielfältigen Informationen in der Plattform „IHK-Wissensmanagement“ und macht sie den Mitgliedern in einem Tagesspiegel zugänglich.
Der SAFRI-Vorsitzende Professor Jürgen E. Schrempp unterstützt in seinen Reden, Interviews und Aufsätzen eine verbesserte Wahrnehmung des südlichen Afrika in Deutschland und ein differenzierteres Afrikabild. Vom SAFRI-Büro initiierte Beiträge zu aktuellen Themen wie der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika oder Afrika und G8 flankieren die Berichterstattung. Auch stellt SAFRI ihr Know-how und ihre Kontakte für Fernsehdokumentationen zur Verfügung, wie z.B. „Mosambik - Aufbruch in Afrika“ (3sat; 2007).
Wissenstransfer
Zur verstärkten Einbeziehung Afrikas in den globalen Wissenstransfer unterstützt SAFRI den Universitätsverbund. Brückenpfeiler im südlichen Afrika ist die Universität Stellenbosch.
Studien und Publikationen: Fallbeispiel Tourismus
Studien sind eine wichtige Grundlage für unternehmerische Entscheidungen. Die Ergebnisse einer von SAFRI initiierten Untersuchung bestärkten die Regierungen im südlichen Afrika, dem Tourismus in ihrer Entwicklungsagenda Priorität einzuräumen. Denn der Tourismus umfasst nicht nur die Kernbereiche Transport, Beherbergung, Unterhaltung und Erholung, sondern strahlt auch auf viele andere Wirtschaftszweige aus–vom Druck- und Verlagsgewerbe über Banken und Finanzdienstleistungen, Medienwesen bis hin zum Baugewerbe und der Nahrungsmittelindustrie.
Besonderes Augenmerk richtet SAFRI auf die regionalen Entwicklungskorridore des südlichen Afrikas und die grenzüberschreitenden „Transfrontier Conservation Areas“ mit ihrem hohen touristischen Potenzial. So unterstützt SAFRI die Zielsetzungen der Peace Parks Foundation (PPF), führte Informationsveranstaltungen in verschiedenen Städten zu diesem Thema durch und publizierte das Buch „Grenzüberschreitende Peace Parks – Intakte Ökosysteme, Tourismusmagneten, neue Arbeitsplätze“.
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