Chancen für unternehmerisches Engagement im südlichen Afrika
Mit zunehmender Konkurrenz um Rohstoffe sind die reichen Bergbau- und Energievorkommen im südlichen Afrika wieder ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit gerückt. Ein großes Potenzial haben Landwirtschaft, Fischfang und verarbeitende Industrien. In zahlreichen Staaten steht ein großzügiger Ausbau der Infrastruktur auf dem Programm. Hierfür sind auch Beratungs- und Managementdienstleistungen gefragt. Vielerorts boomt der Tourismus, der auf zahlreiche andere Wirtschaftssektoren ausstrahlt und überproportional viele Arbeitsplätze schafft.
Vorteile für europäische Investoren sind die noch weitgehend unerschlossenen Märkte, die relativ niedrigen Zugangsbarrieren, der Einsatz überlegener Technologie und die vergleichsweise hohen Gewinnaussichten. Die weit entwickelte und südafrikanische diversifizierte Wirtschaft hat seit der Abschaffung der Apartheid mit umfangreichen Investitionen in den Bereichen Transport, Elektrizität, Wasser, Energie, Information & Kommunikation (I&K) erheblich zur Erschließung der Region beigetragen.
Öffentlich-private Partnerschaften verwirklichen Transport und Enwicklungskorridore wie den
Maputo-Korridor (Südafrika / Swasiland / Mosambik),
den Transkalahari-Korridor (Südafrika / Botswana / Namibia)
und den Benguela-Korridor (Sambia / Kongo / Angola),
die Landwirtschaft, Bergbau, Forstwirtschaft, Leichtindustrien und Tourismus stimulieren. Bestehende Naturreservate werden zu großen grenzüberschreitenden Peace Parks erweitert, womit einzigartige touristische Anziehungspunkte entstehen.
|
|
|