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        Südliches Afrika Initiative der
        Deutschen Wirtschaft - SAFRI

Gemeinsamkeit macht stark,
überwindet Barrieren
und eröffnet neue Chancen.

Das Erbe des Kolonialismus in Afrika sind künstliche Grenzen, politische Rivalitäten, einseitige Wirtschaftsstrukturen, kleine Märkte und unterentwickelte regionale Beziehungen.

Doch nur im Verbund kann Afrika stark sein. Seit den 1970er Jahren wurden im Süden, Westen, Osten, Norden und in der Mitte des Kontinents Regionalorganisationen ins Leben gerufen, die den Unterbau der Afrikanischen Union (AU) bilden.

Die 1980 gegründete und 1992 neu ausgerichtete Southern African Development Community (SADC) zählt zu den am weitesten fortgeschrittenen afrikanischen Regionalorganisationen und erstreckt sich über rund 10 Mio. km² vom Kap der Guten Hoffnung bis zum Äquator.

Ziel der SADC ist eine immer stärkere Kooperation in den Bereichen Wirtschaft,
Politik, Sicherheit, Kultur und Sozialwesen. Oberstes Organ ist das regelmäßige Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs, ergänzt durch den Ministerrat. Der Gerichtshof garantiert die Einhaltung getroffener Vereinbarungen. Die Mitwirkung der Bevölkerung wird durch das künftige SADC Parlament gewährleistet. Durch Errichtung eines zentralen Sekretariats mit vier Fachdirektoraten in Gaborone (Botswana) wurde die institutionelle Kompetenz erheblich gestärkt.

Treibende Kraft der Integration ist die Attraktivität eines gemeinsamen Marktes von 250 Mio. Menschen. Seit dem Ende des Kalten Krieges unternahm die SADC erhebliche Anstrengungen, um Handels- und Investitionsbarrieren abzubauen und  institutionelle Rahmenbedingungen zu harmonisieren.

Für dieses Jahrzehnt hat sich die SADC ehrgeizige Ziele auf dem Weg zur regionalen Integration gesetzt:

2008 Gemeinsame Freihandelszone
2010 Zollunion
2015 Gemeinsamer Markt
2018 Gemeinsame Währung

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